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Man schrieb das Jahr 1906 als der Wiener Kinderarzt Clemens
von Pirquet erstmals den heute weltweit
eingeführten Begriff " Allergie " benutzte. Allgemein ist damit die Bereitschaft des Organismus gemeint, auf
bestimmte Stoffe mit Überempfindlichkeit zu reagieren. In diesem Fall handelt es sich um den Kot der Hausstaubmilbe. Interessant ist
außerdem, daß die gleichen Stoffe einen Gesunden überhaupt nicht belasten.
Beim Allergiker sind die normalen Abwehrmechanismen in verschiedener Weise
gestört. Sein Immunsystem vermag nicht mehr zwischen unschädlichen und schädlichen Stoffen zu unterscheiden, weshalb dann
ganz harmlose
Substanzen wie Gräser, Baumpollen oder Milcheiweiß überflüssige
Abwehrreaktionen auslösen.
Diese bilden weit mehr Antikörper als eigentlich nötig wären und
fördert damit nicht etwa das Immunsystem, sondern bedingt im Gegenteil die Sensibilität
(Überempfindlichkeit). Nach den Pollen, ist der Kot der Hausstaubmilbe das
zweithäufigste Allergen. Das zu der Familie der Spinnentiere zählende Feindbild ist so
klein, dass auf den Kopf eines einzigen Streichholzes hundert Milben,
Platz darauf
finden. Die Ernährungsgrundlage der
auf Teppich, Polstermöbel und Betten lebenden
Hausgenossen gestaltet sich im Wohnbereich
paradiesisch, sind
doch Hautschuppen, abgestorbene Insekten, Horn, Eiweiß und Keratin reichlich
vorhanden. Bedenken Sie,
dass der Milbenbefall im Schlafzimmer das 50-fache
gegenüber
einer Küche aufweist. Da der Mensch außerdem
1/3 seines Lebens im Bett
verbringt, ist vorallem hier eine Milbenbekämpfung notwendig. Dies
geschieht einerseits durch Nahrungsentzug, andererseits durch Hygiene
und Dezimierung
der Milben also einer 60°-Wäsche
des Bettzeugs in
Abständen von 5 Wochen.
Wir empfehlen:
Wassergeschäumte
Kaltschaum-Schlafsystem-Matratzen
mit Allergiebezug
oder n o t f a l l s einen milbendichten Bezug für die
alte Matratze.
Ein Allergie-Kombibett,
welches aus einer Sommerdecke, eine Übergangsdecke und zusammengeknüpft ein Winterbett ergibt (4-Jahreszeitenbett).
Nur diese Version garantiert eine Waschmöglichkeit in der Haushalts-Waschmaschine.
Als Allergiker-Kissen eignet
sich in erster Linie das Format 40 x 80 cm
und eine Füllung aus Hohlfaserbällchen, ebenfalls 60°
waschbar.
Diese Kissengröße garantiert ebenfalls ein problemloses waschen
zuhause und beugt
zusätzlich HWS-Problemen vor.
Wichtig dabei ist, dass Füllung entnommen werden
kann, um
es der Person anzupassen. So kann
das Kissen zum Beispiel mit den Kindern von Jahr zu Jahr mitwachsen.
Haben Sie bereits HWS-Probleme so empfehlen wir Ihnen gleich die
seit
Jahren bewährten Lunaflex-HWS-Kissen,
die Nackenstützkissen welche für Allergiker hervorragend geeignet sind.
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